27.10.2020 11:34 - mehrcoronazahlen.de

Maske schützt...

Masken sind derzeit ein hoch umstrittenes Thema. Masken schützen, z.B. sicher zu einem Teil vor Tröpfcheninfektionen. Aber wie gut? Und tun sie noch mehr, was gar nicht erwünscht ist und am Ende kontraproduktiv ist?

Hier ein paar Quellen und Auszüge, die v.a. beim "Mehr-Tragen" von ("Alltags-") Masken berücksichtigt werden sollten.

Prof. Dr. Markus Veit kritisiert in "Hauptsache Maske!?"Prof. Dr. Markus Veit: Hauptsache Maske!? Deutsche Apotheker Zeitung Nr. 33, S. 26, 13.08.2020, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske in der Deutschen Apotheker Zeitung das Werben für die Alltagsmasken. Zum einen gibt es Normen und Vorschriften, unter welchen Umständen welche Art von Masken (im beruflichen Umfeld) getragen werden dürfen. Es gibt Zertifizierungen und Untersuchungen. Aber solche Normen und Gesetzesvorschriften werden derzeit ignoriert.
Zudem schützen nur FFP2- oder FFP3-Masken, da nur sie sehr kleine Tröpfchen und Aerosole heraus filtern. In Alltagsmasken finden in der Feuchtigkeit Viren optimale Lebensbedingungen.

"Täglich werden wir von den Medien, selbst ernannten „Faktencheckern“ und Politikern mit Halbwahrheiten zu Masken belehrt. Durch die von Politik und Medien geschürte Verunsicherung sehe ich inzwischen sogar Menschen mit Masken allein im Auto oder auf dem Fahrrad, sogar beim Wandern und Spazierengehen … sic! Wir als Fachleute müssen dazu aus meiner Sicht angemessen Stellung nehmen. Wenn es sich eines Tages herausstellt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis für „Alltagsmasken“ tatsächlich schlechter ist als angenommen, können zumindest wir nicht sagen, wir hätten es nicht wissen können! [...]
Mussten wir nicht (bis vor Kurzem) für alle Arzneimittel und Medizinprodukte eine Nutzen-Risiko-Bewertung vornehmen? Solange insbesondere die Risiken von Masken bei Kindern im dauernden Gebrauch und durch Auf- und Absetzen nicht eindeutig untersucht sind und dann eine Nutzen-Risiko-Bewertung positiv ausfällt, erachte ich den Einsatz von Masken bei Kindern als unethisch und möglicherweise gefährlich.
"


Ines Kappstein befasst sich im Journal "Krankenhaushygiene up2date" des Thieme-Verlags ausführlich mit dem Forschungsstand zum Thema Masken und den Empfehlungen des Robert Koch Instituts und der WHO. Ihre Schlussfolgerung: Vor allem im öffentlichen Raum hätten die Empfehlungen keine wissenschaftliche Grundlage und sei sogar potenziell kontraproduktiv.Krankenhaushygiene up2date 2020; 15(03): 279-295, https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1174-6591


Das Deutsche Ärzteblatt des Deutschen Ärzteverlags weist darauf hin, dass einen echten Schutz nur FFP3-Masken bieten. "Aber beim Spaziergehen im Wald mit wenig Menschen oder beim Sport ist das Tragen einer Maske eher gesundheitsschädlich als schützend".„Nicht für jeden ist das Tragen einer Maske unbedenklich“ arzteblatt, Montag, 27. April 2020: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112344/Nicht-fuer-jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich


Auch APOTHEKE ADHOC weist auf Risiken hin bei falscher Anwendung:Maske: Keimschleuder und lästiger Gräuel? aptheke adhoc: 25.04.2020
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pta-live/maske-keimschleuder-und-laestiger-graeuel-atembeschwerden-trockener-mund-und-druckstellen/

  • Durch die Bedeckung von Mund und Nase können die Schleimhäute auf Dauer austrocknen
  • Durch lauteres Sprechen werden Stimmbänder zusätzlich beansprucht
  • Es sollte auf regelmäßige Pflege der Schleimhäute geachtet werden - "Denn nur wenn sie ihre Schutzfunktionen in vollem Umfang ausüben können, stellen sie eine Barriere für Krankheitserreger dar"
  • "Denn ohne ausreichenden Feuchtigkeitsfilm haben Krankheitserreger wie Viren und Bakterien leichtes Spiel. Sie können sich ungehindert auf die ausgetrockneten Schleimhäute setzen und sich in der Nase, sowie im Mund- und Rachenraum vermehren"
  • Masken sollten regelmäßig gewechselt werden und gut gereinigt werden, "denn nur so können sie einen Schutz darstellen – andernfalls führen sie eher zum Gegenteil"


Arbeitsmedizinerin Beatrice Vöhringer äußert sich in einem Interview zu arbeitsmedizinischen Grundlagen und Gefahren durch Masken.https://www.youtube.com/watch?v=JO8bU5bgAns - Transskript: http://dschneble.tssd.de/blog/?p=9046

  • "Und da ist bei so einer einfachen Maske das Minimum zu sagen, man erhebt eine ordentliche Anamnese, aus der heraus man weiß, ob irgendwelche Herzerkrankungen bestehen, ob Lungenerkrankungen bestehen, ob andere wichtige Gründe bestehen, weswegen jemand auch so eine vergleichsweise einfache Maske mit nur weniger Atemwiderstand als schwerere Masken, eventuell nicht getragen werden kann. Das muss ich als Mediziner beurteilen und muss abhängig davon ein entsprechendes Zeugnis oder eine Bescheinigung ausstellen. Und das ist der normale Gang. Sobald ein Arbeitnehmer in einer Firma eine solche Maske trägt."
  • "Das heißt, es gibt Daten dazu. Es gibt Forschungen dazu. Man hat sich diese G 26 damals nicht aus den Fingern gesogen, es ist auch keine nagelneue arbeitsmedizinische Untersuchung. Also würde ich jedem, der sich mit der Thematik befassen möchte, einfach nur empfehlen, ein Arbeitsmedizinbuch aufzuschlagen, da gibt es genug Fachbücher auf dem Markt. Um mal zu schauen, was das Thema Masken eigentlich bedeutet. Und wenn jeder Arbeitgeber verpflichtet ist, seinen Mitarbeitern so eine Untersuchung anzubieten, wieso müssen jetzt überall dort, wo die Mitarbeiter verpflichtet werden, da nicht solche Untersuchungen angeboten werden? Theoretisch müsste jede Kassiererin, jede Schule, jeder Lehrer, alle Eltern, alle müssten jetzt diese Untersuchungen angeboten bekommen, weil die Masken einfach entsprechend lange getragen werden und damit die Auslösekriterien für diese Untersuchung erfüllt sind."